Lotus 47

Posted By on 12 augustus 2016

Der Lotus 47 war ein Rennwagen auf Basis des Lotus Europa (intern Lotus 46).

Ein Prototyp des Europa wurde von der eigenständigen Rennwagen-Abteilung „Lotus Components“ so umgebaut, dass ein firmeneigener 1,6-Liter-Vierzylinder-Cosworth-Rennmotor und ein firmeneigenes Rennfahrwerk aus dem aktuellen Formel-2-Wagen Lotus 59 passte. Dazu kam noch ein Renngetriebe Hewland FT 200 aus der Formel 2 mit einer geänderten Schaltmechanik und ein einstellbares Pedalwerk aus dem Rennsport. Im Übrigen sind die beiden Modelle praktisch identisch

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, was den Lotus 47 zu dem in der Motorsportgeschichte letzten echten Rennwagen macht, von dem es eine Straßenversion gibt.

Der Lotus 47 erwies sich als technisch zu kompliziert für Kundenteams. Obwohl der Lotus 47 deutlich schneller war als der Lotus Elan 26R, war er den reinen Rennautos Chevron B6 und Porsche Carrera 6 vom Speed her unterlegen und zu problematisch für die Mechaniker. Nur die vom Werk eingesetzten und in den berühmten Rot-Gold-Weiß des Sponsors Gold Leaf lackierten Autos waren einigermaßen erfolgreich. Fast alle Lotus 47 wurden später für den Straßenverkehr umgebaut.

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Gspon

Posted By on 12 augustus 2016

Koordinaten:

Gspon ist ein Weiler der Gemeinde Staldenried auf 1’893 m ü. M. im Bezirk Visp im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz.

Gspon ist das touristische Zentrum der Gemeinde Staldenried und liegt auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Saastal. Der Weiler ist seit 1951 mit einer kleinen Luftseilbahn (10 Personen) in zwei Sektionen vom Bahnhof Stalden der Matterhorn-Gotthard-Bahn über den Weiler Zur Tanne der Gemeinde Staldenried erreichbar. Der Bahnhof wird in den offiziellen Fahrplänen mit Stalden-Saas bezeichnet.

Urkundlich erwähnt wird Gspon erstmals im Jahr 1237 unter dem Namen Guechebon. Damals war die Ortschaft eine eigene Gemeinde. Der wichtige Handelsweg von Visp im Rhonetal ins Saastal und über den Monte-Moro-Pass nach Italien führte im Mittelalter nicht durch den unsicheren Talgrund, sondern über Visperterminen und Gspon nach Saas-Grund. Erst im 16. Jahrhundert wanderten Einwohner Gspons weiter hinab und gründeten nach Waldrodungen neue Gemeinden. 1548 fusionierten die Kleingemeinden zur Gemeinde Ried am Berg, heute Staldenried.

Mitten in Gspon befindet sich das Wahrzeichen des Weilers, die St.-Anna-Kapelle aus dem Jahr 1691. In der Apsis des sorgfältig renovierten Gotteshauses steht ein prunkvoller Barockaltar. Ausserdem beherbergt die Kapelle einen traditionellen 14-teiligen Kreuzweg, ein Zeitzeuge spätmittelalterlicher Kunst. Messen finden heute nur noch sporadisch statt. Das Pfarrhaus, das sich gleich daneben befindet, wurde 1803 errichtet. Spätestens ab 1844 fungierte es als Schulhaus. Im Jahr 1954 wurde die Schule in jenes Gebäude verlegt, in dem sich heute der Konsum (kleiner Einkaufsladen) befindet. Seit 1973 findet in Gspon kein Unterricht mehr statt.

1951 wurde die Luftseilbahn, die von Stalden nach Staldenried und weiter nach Gspon führt, in Betrieb genommen. Seither nahm die soziale, wirtschaftliche und touristische Bedeutung des Weilers stetig zu. Diese Tatsache zeigt sich deutlich in der verstärkten Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte und dem Entstehen öffentlicher Einrichtungen (z.B. Gasthöfe, Fussballplatz, Gruppenunterkunft).

Bevor die Auswirkungen der Globalisierung im Alltagsleben Einzug hielten, war für die Bewohnerinnen und Bewohner der Walliser Berggemeinden eine halbnomadische Lebensweise üblich. Viele betrieben neben- oder hauptberuflich Viehzucht und Ackerbau. Dies ermöglichte eine Lebensform, die weitgehend von der Selbstversorgung geprägt war. Aufgrund des trockenen Klimas entwickelte sich eine typisch europäische Form des Halbnomadismus. Dies zeigte sich darin, dass viele Familien mehrere Häuser in verschiedenen Weilern besassen. So hatte man beispielsweise Zur Tanne den Hauptwohnsitz und in Gspon ein Maiensäss. Die Jahreszeiten bestimmten jeweils den Aufenthalt von Mensch und Tier. So zügelte man hinauf und hinab und hielt sich dort auf

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, wo gerade genügend Kraut und Heu für die Tiere vorhanden war. Diese Tradition führte dazu, dass die Weiler nicht mehr ganzjährig bewohnt wurden.

Die nomadische Lebensweise hat sich bis zum heutigen Tag erhalten. Zwar leben die meisten Einwohner nicht mehr von der Landwirtschaft und sind folglich nicht auf mehrere Wohnsitze angewiesen, aber eine Zweitwohnung in Gspon ist bei den Einheimischen als Ferien- und Wochenendhaus nach wie vor sehr beliebt.

Gspon liegt in der niederschlagsärmsten Region der Schweiz. Nirgends sonst im Alpenraum liegt die Baumgrenze höher als in Gspon.

Heute ist Gspon ein beliebter kleiner, autofreier und nicht ganzjährig bewohnter Ferienort mit einem Hotel, zwei Restaurants, einem Konsum, Ferienwohnungen und einer Gruppenunterkunft. Neben dem höchstgelegenen Fussballplatz Europas gibt es in Gspon eine familienfreundliche Feuerstelle beim Stausee «Wierli».

Gspon ist Ausgangs- und Endpunkt zahlreicher Wanderungen. Die nationale Wanderroute 6 Alpenpässe-Weg von Wanderland Schweiz führt vom Simplonpass her kommend via Gspon nach Saas Fee. Der beliebte Gsponer Höhenweg nach Saas Grund resp. Hohsaas ist Teil dieser neuen nationalen Wanderroute.

In Gspon befinden sich die zwei höchstgelegenen Wasserfuhren der Schweiz, die noch in Betrieb sind. Seit geraumer Zeit wird das Wasser zum Bewässern der Weiden in Gspon in sogenannten Suonen (die hiesige heisst «Gsponeri») vom Gletschergebiet ins Dorf geführt und im «Wierli» (kleiner Weiher) gestaut. Das Handwerk des «Wässerns» wird heute nur noch von wenigen Personen gepflegt.

Zwei Skilifte führen bis auf eine Höhe von 2’200 m ü. M.. Die Pisten sind komplett künstlich beschneit. Eine Schlittelbahn führt zur Mittelstation der Luftseilbahn.

Auf 2008 Metern Höhe unterhält die Gemeinde einen Fussballplatz. 2008 wurde dort die Bergdorf-Europameisterschaft, analog zu der im gleichen Jahr stattgefunden Euro 2008 in der Schweiz und in Österreich

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Löwenburg (Bad Honnef)

Posted By on 12 augustus 2016

Ruine der Löwenburg

Die Löwenburg ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf dem 455 m hohen gleichnamigen Berg im Siebengebirge. Sie gehört zum Stadtgebiet von Bad Honnef im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Aufgrund der exponierten Lage der Ruine mit Aussicht über das Rheintal bei Bonn und den vorderen Westerwald gehört sie zu den beliebtesten Wanderzielen im Siebengebirge. Die Burgruine steht als Bodendenkmal unter Denkmalschutz.

Die Burgruine Löwenburg befindet sich auf einem etwa Ost-West verlaufenden, zumindest teilweise im Mittelalter künstlich angelegtem Plateau auf dem Gipfel des Löwenburgbergs, einem verwitterten Vulkanschlot aus Nephelin-Latit. Die Hauptburg befindet sich auf dem höchstgelegenen Teil des Gipfels am westlichen Ende des Plateaus. Die Vorburg erstreckt sich auf der tiefergelegenen Plateaufläche westlich der Hauptburg.

Es führt ein ringförmig um den Berg angelegter, steiler Weg zur Burg. Stellenweise ist im Gelände ein überwachsener älterer Hohlweg erkennbar, der den ursprünglichen Verlauf kennzeichnet. Unterhalb der äußeren Ringmauer, an einer weniger steilen Stelle auf der Südwestseite des Burgbergs, bildet ein Halsgraben ein erstes fortifikatorisches Annäherungshindernis.

Bei Anlage des Halsgrabens wurde gleichzeitig ein Teil des Baumaterials für die Burg gewonnen. Die Bruchstelle des Latits ist noch im Gelände erkennbar. Der Großteil der Mauern besteht aus groben Bruchsteinen aus dem hier anstehenden Latit. Einzelne besondere Bauelemente, beispielsweise die Gewände des Palas, waren aus ortsfremden Trachyt und Tuffen gefertigt.

Die älteste bekannte, bildliche Darstellung der Burgruine stammt von einer Radierung von Wenzel Hollar nach Vorbild einer aquarellierten Federzeichnung aus dem Jahre 1629.

Die Löwenburg wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von Heinrich II., Graf von Sayn, der aus dem Westerwald vorgedrungen war, als Grenzfeste gegen die kurkölnischen Burgen Drachenfels und Wolkenburg errichtet. Urkundlich erwähnt wurde sie erstmals am 29. August 1247 als castrum Lewinberg bei der Aufteilung des saynischen Erbes durch Gräfin Mechthild von Sayn, die sich dabei das Wohnrecht auf der Burg vorbehielt. Die Hauptburg, Vorburg und der nördliche Außenbering entstanden im 13. Jahrhundert. Durch die Erbfolge gelangte die Burg 1269 an die Neffen Mechthilds, eine Linie der Grafen von Sponheim-Heinsberg, die sich ab sofort als Herren von Löwenburg bezeichnete. Der Hauptort ihrer Herrschaft wurde Honnef.

Als Folge zahlreicher Besitzerwechsel fiel die Burg 1484 an das Herzogtum Jülich-Berg und bildete das Amt Löwenburg, welches bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts von der Burg aus verwaltet wurde.

Die Kriegszüge am Ende des 16. Jahrhunderts, unter denen das Amt Löwenburg besonders litt, ließen sie zur Ruine werden. Von da an ist die langgestreckte Höhenburganlage des 13. Jahrhunderts mit Hochburg, Zwinger und Vorburg immer stärker verfallen. Erhalten sind die Zisterne im Burghof und zwei Seitenmauern des ehemaligen Bergfrieds der Hochburg mit den Grundmaßen zehn mal zehn Meter. Der Bergfried selbst wurde teilweise 1832 – und 1881 ganz – wegen Baufälligkeit abgetragen, nachdem zuvor eine Initiative zur Erhaltung und Sanierung der Ruine gescheitert war. 1834 erfolgten Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Turmruine.

1861 übernahm ein Vorläufer des heutigen Staatlichen Forstamtes Siegburg, die Königlich Preußische Oberförsterei Siebengebirge, die Verwaltung des Ruinengeländes. Im Jahr 1862 wurden einzelne Wiederherstellungsarbeiten ausgeführt und in den Jahren 1897–1901 war dann eine Sicherung des größten Teiles des Vorhandenen zur Durchführung gekommen. Im Juli 1906 entstand am höchsten Punkt der Burg ein Aussichtsturm. 1908 kam es zu ersten Grabungen auf der Löwenburg zwecks Freilegung von Teilen der Burg. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges errichtete man 1939 auf der oberen Burg für die Flugabwehr einen Beobachtungsstand. Bei den Kampfhandlungen zur Rheinüberquerung der amerikanischen Truppen geriet die Löwenburg unter schweren Beschuss, dem vermutlich auch der 1906 errichtete Aussichtsturm nicht standhielt.

Mit Auflösung des Staates Preußen wurde die Löwenburg 1947 forstfiskalischer Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen. 1951 präsentierte sich die Burgruine weitgehend verfallen und überwuchert, der Aufstieg zum Gipfel über die meisten Fußwege als stark erschwert. Um den stark verringerten touristischen Wert der Löwenburg wieder zu erhöhen, plante der Verschönerungsverein für das Siebengebirge 1951, die Straße von der Schmelztalstraße über das Einsiedeltal zur Burgruine für den Kraftfahrzeugverkehr freizugeben. Heute besteht ein Fahrweg von der Margarethenhöhe her. 1961 entstand die vermutlich erste Luftaufnahme der Löwenburg.

Von 1979 bis 1985 nahm die Landesforstverwaltung unter Mitwirkung des Staatshochbauamtes Bonn umfangreiche Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten vor. Dabei wurden die noch vorhandenen Grundmauern der Burganlage freigelegt und gesichert. Das Rheinische Landesmuseum begleitete die Ausgrabungen. Am 2. Oktober 1985 wurde die restaurierte Burganlage feierlich eingeweiht. Mehrere von der Königswinterer Bildhauerin Sigrid Wenzel geschaffene Bronzetafeln auf dem Berggipfel aus den Jahren 1988 und 1989 zeigen das ursprüngliche Aussehen der Burg. Nachdem im Winter 2012/2013 neue Schäden am Bergfried auftraten, wurden 2013 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Mauerwerk des Bergfrieds durchgeführt. Anlässlich der Sanierung wurden von der Bezirksregierung Köln im Fruhjahr 2013 neue archäologische Ausgrabungen im Turminneren und südlich davor im Bereich des Zwingers veranlasst. Bei den Grabungen wurden etwa ein Dutzend Gefäße Siegburger Steinzeugs geborgen, die im Naturparkhaus des Verschönerungsverein für das Siebengebirge ausgestellt sind. Im Zuge der archäologischen Untersuchung von 2013 wurde die gesamte Burgruine erstmals exakt tachymetrisch und photogrammetrisch vermessen.

Plan der Löwenburg

Rekonstruktion der Löwenburg

Hauptdreieckspunkt Löwenburg

Löwenburg und Drachenfels nach Wenzel Hollar um 1650

Burg Lede | Kurfürstliches Schloss&nbsp

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;| Vorderburg | Trutzbingen | Klopp | Brömserburg | Boosenburg

Schlösser und Herrenhäuser: Schloss Alfter | Schloss Allner | Haus Attenbach | Schloss Auel | Schloss Birlinghoven | Schloss Bornheim | Schloss Drachenburg | Schloss Miel | Schloss Rösberg | Abtei St. Michael | Haus Sülz | Haus Wittgenstein |

Burgen und Ruinen: Burg Alfter | Burg Adendorf | Burg Altendorf | Burg Blankenberg | Burg Dattenfeld | Burg Drachenfels | Graue Burg | Burg Gudenau | Burg Hausdorp | Burg Heimerzheim | Burg Hemmerich | Burgruine Herrenbröl | Burg Herrnstein | Burg Honrath | Kitzburg | Burg Kriegshoven | Burg Lohmar | Löwenburg | Burg Lüftelberg | Burg Lülsdorf | Burg Mauel | Burg Merten (Eitorf) | Burg Morenhoven | Burg Münchhausen | Burg Müttinghoven | Burg Odendorf | Burg Odenhausen | Burg Overbach | Burg Peppenhoven&nbsp

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;| Burg Reitersdorf | Rheindorfer Burg | Burgruine Rosenau | Burg Schönrath | Tomburg | Weiße Burg | Burg Welterode | Burg Windeck | Burg Wissem | Wolfsburg | Wolkenburg

Burgställe (abgegangene unbekannte Burgen): Aldeburg | Hangmotte Alfter | Ringwall Güldenberg | Niederungsmotte Niederpleis | Rennenburg | Ringwälle bei Stromberg | Abschnittsbefestigung Witterschlick

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Nizam’s Guaranteed State Railway

Posted By on 12 augustus 2016

Die Nizam’s Guaranteed State Railway (NGSR) war die Eisenbahngesellschaft des indischen Fürstenstaats Hyderabad. Das Streckennetz hatte 1905 eine Länge von 560 km, bis 1923 wurde es auf gut 1460 km ausgebaut, 1930 waren 1992 km erreicht. Der Betrieb wurde 1951 von der Central Railway übernommen, seit 1966 unterstehen die Strecken der South Central Railway, beides Staatsbetriebe der indischen Union.

Der Nizam trat bereits 1861 Gebiete im Distrikt Raichur an die Briten zum Bau der Bahnstrecke ab. Der Diwan von Hyderabad Salar Jung I. war ein Freund der Eisenbahn. Während seiner Amtszeit wurden erste Bahnstrecken des Staates gebaut. Diese erwiesen sich als nicht profitabel, da ein Anschluss an das Schienennetz der unter direkter britischer Herrschaft stehenden Gebiete fehlte. Im Jahre 1870 schloss man ein Abkommen, das den Bau einer Verbindungsstrecke zur Great Indian Peninsula Railway (GIPR) von Goolburga (heute: Gulbarga) aus, auf Kosten des Nizam vorsah. Die Baukosten wurden auf 10 Mio. Rs. geschätzt. Europäisches Personal und die Bahnpolizei, obwohl Beamte von Hyderabad, sollte den Weisungen des Residenten unterstehen. Salar Jung nutzte seine Englandreise 1876 um erste Kontakte wegen der Finanzierung zu knüpfen. Der für die Bahn zuständige Staatssekretär war von 1879 bis 1889 Sayyed Husain Ali Bilgrami. Als juristischer „Berater“ wurde 1877 der Major A. F. Dobbs abgestellt.

Der bombayer Rechtsanwalt Charles Winter schlug 1881 vor, die Kreditaufnahme mit einer Bergbaukonzession zu verbinden, was nicht durchgeführt wurde. Auf der Seite Hyderabads war der Innenminister (Sadr-id-Maham) Abdul Huq der Bevollmächtigte, Winter sein Anwalt. Dieser wiederum war ein Schwager von William Clarence Watson, der an der Londoner Börse die Aktien einführen sollte. Nach der in Britisch-Indien geübten Praxis sollte die Bahn als Guaranteed Railway betrieben werden, d.h. die Regierung versprach den Investoren, ihr Kapital und die Dividende (5 %) für 20 Jahre zu garantieren. Dazu wurde ein Contingent Liability Fund eingerichtet, ein Projekt, das nach Lage der Staatsfinanzen kaum zu tragen war, weshalb das India Office zeitweise Vorbehalte anmeldete. Rothschild und die Londoner Filiale der amerikanischen Morton

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, Rose & Co. platzierten schließlich das Papier. Abdul Huq erhielt danach eine Provision von £ 16000. Als 1886 die Bergbaukonzession an die neugegründete, aber an der Börse wenig nachgefragte Hyderabad (Deccan) Company vergeben wurde, an der wiederum Walker federführend mitwirkte, versuchte Huq sich durch Insiderhandel zu bereichern.

Die erste Strecke wurde 1874 eröffnet, die ersten Jahre wurde sie mit Personal und Waggons der GIPR betrieben. Die Hyderabad Gondavari Valley-Strecke, in Meterspur betrieben von einer eigenen Gesellschaft, schuf 1899 den direkten Anschluss nach Bombay und führte zu einer Ausweitung des Baumwollanbaus. Anfangs war ein, die Staatsfinanzen bis an die Grenze streckender, Zuschuss vom 300000 Rs. nötig. Der Betrieb erwies sich bald als profitabel, so betrug 1904 die Rendite der NGSR 6½%, die HGVR erzielte nach der Jahrhundertwende 3-3½%. Die Schulden des Contingent Liability Fund (1912 etwas über £ 2 Mio. mit 5 % zu verzinsen) konnten langsam abgebaut werden.

Nachdem Akbar Hydari als Finanzminister seit 1925 die Staatsfinanzen konsolidiert hatte, reichten die erzielten Überschüsse aus, die Anteilseigner auszuzahlen und im April 1930 sämtliche Bahnlinien zu verstaatlichen. Hydari wurde erster Präsident der Gesellschaft.

Das Drehkreuz war der Bahnhof Secunderabad, einer Stadt und Garnison nahe der Hauptstadt. Dort befand sich auch bis 1916 der Verwaltungssatz, der dann in den Bahnhof von Kachiguda (Vorort Hyderabads) verlegt wurde. Es wurden sowohl Strecken in Breitspur (BS, 5’6″), als auch Meterspur (MS, 3’3⅜”) gebaut. Das Streckennetz, ohne HGVR, war 1930 531 km lang

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Zum Kohleabbaugebiet von Singareni, das von der Hyderabad (Deccan) Company ausgebeutet wurde, bestand eine 30 km lange Stichbahn von Dornakal Junction.

Für Führungspositionen wurde vom ICS Personal abgestellt, so leiteten George Fellow Matthew, George Pringle Rose (ab 1895, Chief Engineer 1897–1900), gefolgt von George Huddleston (bis 1911) den Betrieb.

In Britisch-Indien kontrollierten spezielle Railway Magistrates Belange der Eisenbahn. Die Tatsache, dass ein Teil der Strecken nicht der polizeilichen Kontrolle Hyderabads unterstand, führte 1937/38 zu Missstimmung zwischen dem Nizam und dem Government of India. Nach den ersten halbwegs demokratischen Wahlen auf Provinzebene regierte in Bombay der INC, der nichts dagegen tat, dass massenhaft Satyagrahis einreisten. Diese friedlichen Demonstranten gingen oft gegen Bezahlung ins Gefängnis.

Beginnend 1932 wurden mit zunächst 27 Fahrzeugen 450 km Busstrecken regelmäßig bedient. In der nächsten Dekade wurde der Busservice für 7½ Mio. HRs. ausgebaut, so dass dann etwa 500 Fahrzeuge – auch für Fracht – auf etwa 7200 Streckenkilometern im Einsatz waren.

Anfang 1938 wurde innerhalb der Bahnverwaltung ein Air Department eingerichtet, das mit der technischen Unterstützung des Aero Clubs fliegendes Personal ausbildete. Die State Air Transport Organisation in Begumpet (nahe Hyderabad) bildete im Krieg Piloten für die Luftwaffe aus.

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Remmighausen

Posted By on 12 augustus 2016

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.9em; text-align:center;”>Lage von Remmighausen im Stadtgebiet

Remmighausen (plattdeutsch: Remmsen ) ist ein Ortsteil von Detmold im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen und liegt etwa 5 km südöstlich vom Stadtzentrum entfernt. Die benachbarten Detmolder Ortsteile sind im Uhrzeigersinn Diestelbruch, Schönemark, Hornoldendorf und Spork-Eichholz.

Remmighausen wurde im Jahr 1052 gegründet und feierte 2002 das 950-jährige Bestehen. Die Herkunft des Namens ist entweder auf den früheren Grundbesitzer Remiken oder auf den heiligen Remigius zurückzuführen.

Am 1. Januar 1970 wurde Remmighausen in die Kreisstadt Detmold eingegliedert.

In Remmighausen wohnen auf einer Fläche von 3,7 km² insgesamt 1924 Bürger (August 2006). Ortsbürgermeister ist derzeit Bärbel Droste (SPD), der Vertreter im Stadtrat ist Klaus Brand (SPD).

Remmighausen liegt an der Bahnstrecke Herford – Himmighausen. Im Jahr 1895 wurde der Ortsteil Haltepunkt im Streckennetz der Bahn für Reise- und Güterzüge. Reisezüge halten jedoch heute nicht mehr im Bahnhof Remmighausen, allerdings findet eine Güterabfertigung statt. Um den Bahnhof zu erhalten – aber vor allem zur Vergrößerung des Betriebsgeländes – kaufte die Lippische Eisenindustrie das Bahnhofsgelände mit den Güterabfertigungsanlagen auf. Der Güterverkehr der Lippischen Eisenindustrie erfolgt regelmäßig. Die Reaktivierung des Bahnhofs Remmighausen als Verkehrsstation für den Personenverkehr wurde auf politischer Ebene immer wieder mal diskutiert, ist aber bisher nicht in Sicht.

Bis zur Stilllegung 1952 wurde Remmighausen außerdem von Zügen der PESAG-Straßenbahnlinie Detmold – Paderborn durchfahren und somit an das Streckennetz der Straßenbahn Detmold angeschlossen

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Heute fahren nach Remmighausen nur noch Busse. Hierzu gehören die Regionalbusse der Linien 772 und 780 in Richtung Bad Meinberg bzw. Horn sowie der Stadtbus Detmold Linie 709.

Barkhausen | Bentrup | Berlebeck | Brokhausen | Detmold-Nord | Detmold-Süd | Diestelbruch&nbsp

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Earl of Albemarle

Posted By on 12 augustus 2016

Earl of Albemarle (oder Albermarle) ist ein erblicher britischer Adelstitel in der Peerage of England.

Albemarle ist eine frühe Variante des französischen Aumale (lateinisch Alba Marla)

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. Die anglonormannische Hawise, Countess of Aumale siedelte zu Beginn des 13. Jahrhunderts nach dem Verlust der französischen Grafschaft Aumale nach England über. Ihre Nachkommen führten den Titel Count of Aumale bis Ende des 13. Jahrhunderts weiter. Sie werden deshalb gelegentlich auch als Earl of Albemarle tituliert, was jedoch falsch ist, da sie nie zu englischen Earls erhoben wurden. Aber noch 1697 wurde der aus den Niederlanden stammende Arnold Joost van Keppel vom englischen König Wilhelm III. zum Earl of Albemarle erhoben, wobei sich die Ernennung ausdrücklich auf die Stadt Aumale und das Land Aumale im Herzogtum Normandie bezog – ein Gebiet, das dem König von England schon lange nicht mehr unterstand.

Der Titel wurde insgesamt dreimal verliehen, außerdem wurde einmal die Würde des Duke of Albemarle vergeben.

Das Lehen Aumale wurde vom Erzbischof von Rouen an Odo II. gegeben, den vertriebenen Grafen von Champagne und Schwager Wilhelms des Eroberers, der es wiederum zu einer Grafschaft erhob. Mit Odos Tod folgte ihm sein Sohn Stephan nicht nur als Graf von Aumale, sondern auch als Lord of Holderness, Bytham (Lincolnshire) etc., Güter, die später als “Fee and Honor of Albemarle” bekannt wurden.

Stephan starb um 1127 und hinterließ einen Sohn, Wilhelm der Dicke (William le Gros). Dieser erhielt den Titel 1138 nochmals, nun vom englischen König als Herzog der Normandie verliehen. Mit Aveline de Forz, 6. Countess of Aumale, (und Ehefrau von Edmund Crouchback, 1. Earl of Lancaster) starb die Familie 1274 aus und der Titel erlosch.

1412 wurde Thomas of Lancaster, der spätere Duke of Clarence, zum Earl of Aumale erhoben, doch der Titel erlosch bereits neun Jahre später mit dessen Tod. Am 7. Juli 1660 wurde die Würde eines Duke of Albemarle an George Monck verliehen, zusammen mit den nachgeordneten Titeln Earl of Torrington und Baron Monck, erlosch aber bereits 1688 wieder mit dem Tod von dessen Sohn.

1696 ernannte der exilierte König Jakob II. von England seinen unehelichen Sohn Henry Fitzjames zum 1. Duke of Albemarle mit den nachgeordneten Titeln Earl of Rochford und Baron Romney. Keiner der Titel wurde jedoch in England anerkannt. Henry Fitzjames starb bereits 1702.

Schließlich ging der Titel 1697 an den holländischen Günstling des englischen Königs Wilhelm III. Arnold Joost van Keppel, dessen Nachkommen ihn noch heute führen.

Der Earl of Albemarle trägt die weiteren Titel: Viscount Bury, in der Grafschaft Lancashire (geschaffen 1697), und Baron Ashford, of Ashford in der Grafschaft Kent (geschaffen 1697), beide, ebenso wie die Earlswürde, in der Peerage of England.

Der Höflichkeitstitel für den ältesten Sohn des Earls ist Viscount Bury.

Titelerbe ist der Sohn des jetzigen Earls, Augustus Sergei Darius Keppel, Viscount Bury (* 2003).

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Kerli

Posted By on 12 augustus 2016

Kerli (* 7. Februar 1987 in Elva, Estnische SSR; vollständiger Name Kerli Kõiv) ist eine estnische Sängerin.

Sie wurde 2004 mit ihrem Auftritt bei Eurolaul, dem estnischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2004 bekannt

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, bei welchem sie den zweiten Platz erreichte. Bereits 2002 gewann sie in der Talentshow Fizz Superstar, der estnischen Version von Deutschland sucht den Superstar

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. 2003 hatte sie außerdem am schwedischen Vorentscheid Melodifestivalen teilgenommen.

Im Jahre 2006 bekam sie einen Plattenvertrag bei Island Def Jam Music Group. Ein Jahr später erschien vorab eine erste EP mit dem Titel Kerli und 2008 dann ihr Debütalbum Love Is Dead nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in den USA. In Estland belegte sie Spitzenplätze in den Verkaufscharts und in den Vereinigten Staaten erreichte die CD Platz 2 der Heatseeker-Charts und stieg schließlich Ende Juli auch in die offiziellen Billboard-Top-200 ein. Ihr Song Bulletproof von ihrem Album Love Is Dead erschien im Film Punisher: War Zone und auch auf dessen Soundtrack

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. 2010 nahm sie zusammen mit Tokio Hotel den Song Strange für den Soundtrack zu Tim Burtons Verfilmung von Alice im Wunderland auf. Des Weiteren ist der Song Creepshow Teil des Soundtracks des Videospiels Burnout Paradise.

2010 wurde sie mit dem European Border Breakers Award (EBBA) ausgezeichnet.

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Igor Michailowitsch Bondarenko

Posted By on 12 augustus 2016

Igor „Harry“ Michailowitsch Bondarenko (russisch Игорь Михайлович Бондаренко; * 22. Oktober 1927 in Taganrog, Südrussland; † 30. Januar 2014 ebenda) war ein sowjetischer bzw. russischer Schriftsteller.

Bondarenko nahm am Deutsch-Sowjetischen Krieg teil, sowie am antifaschistischen Widerstand in Deutschland (1943–1944) bogner skijacke. Er war Leiter des regionalen Schriftstellerverbandes Rostow am Don (1991–1997), einer der Mitbegründer des Russischen Schriftstellerverbandes (Delegierter des Gründungskongresses 1991), Mitglied des Schriftstellerverbandes der UdSSR und seit 1970 ehrenamtlicher Vorsitzender der Tschechow-Kulturstiftung Taganrog.

Bondarenko wurde mit dem Orden des Großen Vaterländischen Krieges zweiten Grades und mit vielen Medaillen ausgezeichnet.

Er lebte und arbeitete in Taganrog.

Igor Bondarenko wurde am 22. Oktober 1927 in Taganrog geboren und verbrachte hier seine Kindheit.

Sein Vater Michail Markowitsch Bondarenko war damals der 2. Sekretär des Stadtparteikomitees. Er starb vor dem Zweiten Weltkrieg. Seine Mutter Xenija Tichonowna Bondarenko war Hausfrau.

Im Jahre 1942 wurde Igor Bondarenko von den Nationalsozialisten aus Taganrog nach Deutschland verschleppt und als minderjähriger Zwangsarbeiter im Lager Rostock (Lagernummer 47704) inhaftiert. Er nahm am antifaschistischen (französischen) Widerstand 1943–44 teil. 1945 floh er aus dem Lager. Mit 17 Jahren meldete er sich freiwillig zum Dienst in der Roten Armee und wurde bei den Truppen der 2. Weißrussischen Front eingesetzt.

Nach dem 9. Mai beteiligte sich die Einheit an der Liquidation von Werwolf-Angehörigen in Mecklenburg und Vorpommern.

1951 aus dem Dienst entlassen, kehrte Bondarenko nach Taganrog zurück. Nachdem er seinen Mittelschulabschluss erreicht hatte, besuchte er die Philologische Fakultät der Universität Rostow. 1956 beendete er sein Studium mit Auszeichnung.

Nach dem Universitätsabschluss arbeitete er 1956–1958 als Lehrer in der Siedlung Balyktschi in Kirgisien. 1958 wurde als literarischer Mitarbeiter in die Redaktion der Zeitschrift „Don“ aufgenommen

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. Im Jahre 1962 wurde er zum verantwortlichen Sekretär dieser Zeitschrift ernannt. Auf diesem Posten blieb bis 1991. Zudem war er Mitglied des Journalistenverbandes der UdSSR seit 1963.

Die ersten Veröffentlichungen datieren aus dem Jahr 1947. Später wurden seine Bücher von den bekanntesten Verlagen des Landes gedruckt: „Sowjetski pissatel“, „Sowremennik“, „Wojenisdat“, „Sowjetskaja Rossia“ (Moskau), „Radjanski pissmennik“ (Kiew) u. a.

Bondarenko war Autor von 28 Büchern. Die Werke des Schriftstellers wurden ins Deutsche, Ungarische und Bulgarische übersetzt.

1991 stiftete Bondarenko einen der ersten unabhängigen Verlage Russlands „Maprekon“, der bis 1998 über eine Million Bände der russischen und ausländischen Klassik herausgegeben hatte

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1991–1998 gab er die Literaturinformationszeitschrift „Kontur“ heraus.

Am 30. Januar 2014 verstarb er in Taganrog mit 86 Jahren.

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QRV Amateur Radio

Posted By on 12 augustus 2016

QRV : Amateur-Radio – unabhängiges Amateur-Radio-Magazin, war eine von 1946 bis 1980 erscheinende Amateurfunk-Zeitschrift. Sie erschien im Format DIN A5.

Erstmals erschien QRV: Amateur-Radio mit Ausgabe 10/1946.

Nach Ausgabe 12/1950 bis zur Ausgabe 12/1971 erschien die Zeitschrift gemeinsam mit dem Vereinsorgan CQ des Deutschen Amateur-Radio-Clubs als Vereinszeitschrift Das DL-QTC, mit nur einer eigenständigen Ausgabe (1/1968) im Körner-Verlag.

Im Zuge des Streits um das Amateurfunkzentrum Baunatal erschien sie seit 12/1971 bis zu ihrer Einstellung mit Ausgabe 12/1980 wieder eigenständig. Die DARC-Vereinszeitschrift ist seitdem das CQ DL.

Mit dem QRV erschien als Beilage der Anzeigenteil HAM-Börse, auch mit dem DL-QTC, mit eigener Redaktion.

In QRV fanden sich zumindest in seiner zweiten eigenständigen Erscheinungsperiode ab 1971 Artikel aus dem Bereich der Amateurfunk-Technik

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; jedoch auch Editorials und Verbandsnachrichten, die sich größtenteils kritisch mit dem DARC auseinandersetzten.

Schon 1972 fand sich in der QRV eine Lizenzprüfungs-Kolumne von Eckart K. W. Moltrecht (bekannt unter dem Rufzeichen DJ4UF), der seinerzeit Prüfungsfragen aus den Entwürfen zu den Lizenzprüfungen und aus Gedächtnismitschriften veröffentlichte und in der jeweils nächsten Ausgabe eine Musterlösung lieferte.

Der zweiten eigenständigen Erscheinungsperiode ging ein handfester Streit um den Generations- und Ausrichtungswechsel des DARC voraus, der sich im Umzug der DARC-Stellen aus Kiel bzw. München in das neugebaute Amateurfunkzentrum Baunatal äußerte.

Das QRV scharte dabei eine Anzahl Funkamateure um sich, die im Amateurfunkzentrum Baunatal ein unkalkulierbares finanzielles Risiko sahen und die Beitragserhöhungen, die seinerzeit nötig wurden, nicht mittragen wollten.

In kritischen Editorials nahm die QRV auch auf Vorstands-Rundsprüche Bezug, die so gedeutet wurden, dass der DARC die Vertretung der IARU-Region 1 von London nach Baunatal holen wollte (z.B. 3/1972).

QRV wurde Wolfram Felix Körner, DL1CU, herausgegeben. Sowohl es als auch während der Vereinigung mit CQ die daraus entstandene Zeitschrift Das DL-QTC wurde im Verlag Körner in Gerlingen hergestellt

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Bangladesch

Posted By on 12 augustus 2016

Bangladesch (bengalisch: বাংলাদেশBāṃlādeś [ˈbaŋlaˌd̪eʃ]; Zusammensetzung aus bangla ‚bengalisch‘ und desh ‚Land‘) ist ein Staat in Südasien. Er grenzt im Süden an den Golf von Bengalen, im Südosten an Myanmar und wird sonst von den indischen Bundesstaaten Meghalaya, Tripura, Westbengalen, Mizoram und Assam umschlossen. Er nimmt den östlichen Teil der historischen Region Bengalen ein, der 1947 aufgrund der muslimischen Bevölkerungsmehrheit bei der Teilung Britisch-Indiens unter der Bezeichnung Ostpakistan zum östlichen Landesteil Pakistans wurde. 1971 erlangte Ostpakistan infolge des Bangladesch-Krieges unter dem Namen Bangladesch seine Unabhängigkeit. Die offizielle Bezeichnung eines Bewohners von Bangladesch lautet Bangladescher.

Bangladesch grenzt an die indischen Bundesstaaten Westbengalen, Assam, Meghalaya, Tripura und Mizoram (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen), sowie an Myanmar und den Golf von Bengalen (Teil des Indischen Ozeans). Die Gesamtlänge der Grenze beträgt 4246 km, davon mit Myanmar 193 km und mit Indien 4053 km. Die Küstenlänge beträgt 580 km.

Der größte Teil Bangladeschs wird vom Deltabereich der Flüsse Brahmaputra, Ganges und Meghna gebildet; ein von vielen Wasserläufen durchzogenes ebenes Gebiet, da die großen Flüsse aufgrund der Abholzungen im Himalaya immer öfter große Wassermassen führen müssen. Die Hauptstadt Dhaka liegt nur sechs Meter über dem Meer. Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter würden ohne Küstenschutzmaßnahmen 25.000 km² Landfläche (17 Prozent der gesamten Fläche von Bangladesch) überschwemmt werden. Damit sind bedeutende Teile des Landes durch den Meeresspiegelanstieg, wie er durch die Globale Erwärmung ausgelöst wird, langfristig von der Überschwemmung bedroht. Im Fünften Sachstandsbericht des IPCC aus dem Jahr 2013 wurde je nach zugrundeliegendem Szenario ein Anstieg zwischen 0,26 m und 0,98 m bis zum Jahr 2100 erwartet und durch langfristige Wirkungen von Treibhausgasemissionen ein weiterer Anstieg für die folgenden Jahrhunderte prognostiziert. Langfristig betrachtet wird von einem Meeresspiegelanstieg in Höhe von ca. 2,3 m pro zusätzlichem Grad Celsius Erwärmung ausgegangen.

Das Klima Bangladeschs ist tropisch mit zunehmenden Niederschlägen von West nach Ost. Bangladesch liegt im Einflussbereich des Südwest-Monsuns, so dass durchschnittlich 1500 bis 2250 mm Jahresniederschlagssumme erreicht werden. Im Osten, am Fuß der Tripura-Lushai-Berge, fallen 3000 bis 4000 mm (siehe Klimadiagramm Chittagong). Dort befindet sich mit dem Mowdok Mual die höchste Erhebung Bangladeschs (1003 m). Mehr als die Hälfte der Jahresniederschläge entfällt auf die Monate Juni bis August. Im März/April und im Oktober kommt es häufig zu tropischen Wirbelstürmen über dem Golf von Bengalen mit oft katastrophalen Folgen, da die damit verbundenen Fluten weite Teile des Landes überschwemmen. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur liegt im Januar bei 25 °C und im April schon bei 35 °C. Im restlichen Jahr liegt die Temperatur bei 30 °C. In Bangladesch unterscheidet man drei bestimmte Jahreszeiten: von Ende Mai bis Anfang Oktober die Monsun-Saison, von Mitte Oktober bis Ende Februar die „kühle“ Jahreszeit und die „heiße“ Jahreszeit ungefähr zwischen dem 15. März und dem 15. Mai.

Die natürliche Vegetation ist in Bangladesch durch den Ackerbau, der ziemlich viel Landfläche benötigt, fast vollständig verschwunden. Mangrovenbestände der Sundarbans sind aber noch größtenteils erhalten und auch die Chittagong Hill Tracts besitzen immer noch den Charakter des Regenwaldes. Ansonsten wird nur ungefähr ein Sechstel des Landes von Wald bedeckt.

In den Regenwäldern nahe Chittagong kann man Hirsche, Bären, Leoparden, Rhesusaffen und Elefanten finden. Insgesamt sind etwa 750 Vogelarten, 250 Arten von Säugetieren sowie 150 verschiedene Reptilien und Amphibien in Bangladesch bekannt. Zu den Reptilien und Amphibien des Landes zählen etwa Krokodile, Pythons und Kobras. Zudem leben in den Gewässern von Bangladesch 200 Arten von Süßwasser- und Meeresfischen; Fischer auf der Jagd nach Hummern und Garnelen bringen oftmals einen großen Fang mit nach Hause, der einerseits für die einheimische Bevölkerung als Nahrung dient, andererseits auch zum Export genutzt wird. Das wahrscheinlich bekannteste Tier Bangladeschs ist der Bengalische Tiger, auch Indischer oder Königstiger genannt. Diese Tigerart lebt im Südosten Bengalens. Männliche Exemplare können es auf eine Länge von 3 Metern bringen, eine Vierteltonne schwer werden und eine Schulterhöhe von einem Meter erreichen. Rot-Goldenes Fell mit schwarzen Streifen ist Kennzeichen dieses Tigers, dessen Bauchbereich weiß gefärbt ist. Vereinzelt werden auch weiße bengalische Tiger gesichtet. Bengalische Tiger fressen etwa neun Kilo Fleisch pro Tag. In Bangladesch leben schätzungsweise 670 Tiger im geschützten Mangrovenwaldgebiet der Sundarbans.

Mit 158,5 Millionen Einwohnern (Stand: 2011) steht Bangladesch in der Liste der Landesbevölkerungen an siebter Stelle und ist mit einer Bevölkerungsdichte von 1084,2 Menschen je Quadratkilometer einer der am dichtesten besiedelten Flächenstaaten der Welt. Lange Zeit hatte Bangladesch eine hohe Geburtenrate. Durch Selbsthilfeinitiativen der Bevölkerung, die von Entwicklungshilfeorganisationen unterstützt wurden, konnte die zusammengefasste Fruchtbarkeitsziffer zwischen 1979 und 1999 von 7,0 auf 3,3 Kinder pro Frau gesenkt werden. 2009 lag die zusammengefasste Fruchtbarkeitsziffer bei 2,5 Kindern pro Frau, im 5-Jahreszeitraum zwischen 2010 und 2015 nach Schätzungen der Vereinten Nationen bei etwa 2,2.

Umfragen von 1999 zeigten, dass die Menschen in Bangladesch mit damals 3,3 Kindern pro Frau weit mehr Kinder bekamen, als sie sich eigentlich wünschten (im Durchschnitt nur 2,3 Kinder). Aufgrund der in Bangladesch weit verbreiteten Armut hatte ein Teil der Frauen keinen Zugang zu sicheren und wirksamen Methoden der Familienplanung.

Im Jahr 2011 lebten 28,4 Prozent der Bevölkerung in den Städten.

In fast allen Landesteilen liegt die Bevölkerungsdichte über 500 Einwohner/km². Nur in den Distrikten um Chittagong (außer Cox’s Bazar) liegt sie zwischen 75 Einwohner/km² und 500 Einwohner/km². Zu den Gebieten mit der höchsten Bevölkerungsdichte zählen Narsingdi und Narayanganj mit über 2000 Einwohner/km² und die Hauptstadt Dhaka mit mehr als 7000 Einwohner/km².

Im Gegensatz zu den anderen Staaten Südasiens ist Bangladesch ethnisch relativ einheitlich. Etwa 98 Prozent der Bevölkerung sind Bengalen mit Muttersprache Bengali. Das indoarische Bengali ist auch Amtssprache des Landes. Unter der Mittel- und Oberschicht ist Englisch als Bildungssprache weit verbreitet und wird als Verwaltungs- und Geschäftssprache genutzt. Zu den wenigen Minderheiten gehören die Bihari (1 Prozent), die aufgrund religiöser Konflikte infolge der Teilung Britisch-Indiens bei dessen Unabhängigkeit aus Bihar in das damalige Ostpakistan kamen. Sie sprechen zumeist Urdu. Daneben gibt es in den Chittagong Hill Tracts im Südosten und im Norden des Landes matrilineare Minderheiten, wie Garo und Khasi, die meist tibetobirmanische Sprachen sprechen. Insgesamt werden 39 verschiedene Sprachen und Idiome gesprochen.

Die Mehrheit der Bevölkerung, rund 90 Prozent, bekennt sich zum Islam. Davon bildet ein Großteil die sunnitische Glaubensrichtung, Schiiten sind in einer Minderheit vorhanden. Der Hinduismus ist mit etwa neun Prozent und der Buddhismus mit weniger als einem Prozent vertreten.

Die erste Verfassung Bangladeschs von 1972 verankerte den Säkularismus als eines ihrer Grundprinzipien. Nach der Ermordung von Präsident Sheikh Mujibur Rahman im Jahr 1975 ersetzte das Militärregime (1975–1977) unter General Ziaur Rahman mit dem per Präsidialdekret erlassenen 5. Verfassungszusatz den Begriff „Säkularismus“ durch die Passage „Absolutes Vertrauen und der Glaube an den Allmächtigen Allah soll die Basis allen Handelns sein“. Am 9. Juni 1988 verabschiedete das bangladeschische Parlament, das ganz unter dem Einfluss des Militärregimes des General Ershad stand, den 8. Verfassungszusatz, in dem der Islam zur Staatsreligion von Bangladesch erklärt wurde. Der Zusatz lautete: „Die Staatsreligion ist der Islam, jedoch können andere Religionen in Frieden und Harmonie ebenfalls in der Republik praktiziert werden.“ Die religiösen Minderheiten im Land und die oppositionelle Awami-Liga protestierten vergeblich gegen diese Abkehr vom Prinzip des Säkularismus. Diese Regelungen blieben nach dem Ende der Militärregierungen 1990 zunächst unangetastet.

Am 29. August 2005 erklärte das Oberste Gericht von Bangladesch die Militärregierungen zwischen dem 15. August 1975 und dem 9. April 1979 für ungesetzlich. Damit wurde auch der durch diese eingebrachte 5. Verfassungszusatz annulliert und die säkulare Verfassung in der Form aus dem Jahr 1972 in diesen Abschnitten wieder hergestellt. Dagegen erhoben Vertreter der beiden damaligen konservativen Regierungsparteien Bangladesh Nationalist Party (BNP) und Jamaat-e-Islami Einspruch und gingen in Revision. Am 3. Februar 2010 bekräftigte die Berufungsabteilung des Obersten Gerichts jedoch die vorangegangene Entscheidung, womit der 5. Verfassungszusatz eliminiert wurde. Das Urteil wurde am 28. Juli 2010 veröffentlicht.

Der 8. Verfassungszusatz (Islam als Staatsreligion) blieb von diesem Urteil unberührt. Kritiker bezeichneten es als einen Widerspruch, wenn sich einerseits der Staat als säkular definiere, andererseits aber der Islam Staatsreligion sein solle und forderten auch die Aufhebung des 8. Verfassungszusatzes. Im Jahr 2011 forderte sogar das Oberste Gericht die Regierung auf, zu begründen, warum der achte Verfassungszusatz weiterbestehen solle, wenn der fünfte aufgehoben worden sei. Schon im Jahr 1988 hatten 15 prominente Persönlichkeiten Bangladeschs dagegen Verfassungsklage erhoben. Die Klageschrift machte lange Zeit keine Fortschritte, wurde aber dann nach dem Urteil aus dem Jahr 2010 erneut reaktiviert. In einer kurzen Verhandlung vor dem Obersten Gericht am 27. März 2016 wies das Gericht die Klage ab und bekräftigte die weitere Gültigkeit des 8. Verfassungszusatzes.

Unter den Muslimen ist der Sufismus verbreitet, auch die Tablighi Jamaat hat in Bangladesch eine große Anhängerschaft. Seit den 1980er Jahren wächst außerdem der Einfluss islamischer Fundamentalisten.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren 33,9 Prozent der Bevölkerung Hindus. Seitdem ging dieser Anteil stark zurück. Vor der Teilung Indiens 1947 waren noch 28 Prozent der Bevölkerung hinduistischen Glaubens, jedoch flohen dann fast vier Millionen Hindus nach Indien. Im Unabhängigkeitskrieg 1971 ging die pakistanische Armee mitsamt den sie unterstützenden lokalen islamistischen Milizen besonders brutal gegen die religiösen Minderheiten vor, denen kollektiv unterstellt wurde, die Unabhängigkeitsbewegung zu unterstützen. Unter den mindestens 500.000 Toten (Maximalschätzungen bis zu 3 Millionen) des Krieges befanden sich auch viele Hindus.

Dem Christentum gehören etwa 0,3 Prozent der Bevölkerung an (meist römisch-katholischen Glaubens). Animismus ist eher selten; sein Anteil wird auf etwa 0,1 Prozent geschätzt.

Obwohl der Islam eine gewisse Rolle in der Gesetzgebung spielt, gibt es in Bangladesch keine formelle Implementierung der Scharia, und islamische Rechtsvorstellungen werden auch nicht auf Nichtmuslime angewendet. Das Familienrecht unterscheidet sich zwischen den einzelnen Religionen etwas. Männlichen Muslimen ist es erlaubt, bis zu vier Ehefrauen zu nehmen, allerdings nur mit dem schriftlichen Einverständnis der ersten Ehefrau. In der Realität kommt das selten vor, und es gibt einen starken gesellschaftlichen Druck gegen die Polygamie. Hindus ist die Ehescheidung nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt (ungewollte Kinderlosigkeit, Misshandlungen, Geisteskrankheit). Hindu-Witwen dürfen sich legal wiederverheiraten. Es gibt auch keine gesetzlichen Beschränkungen für Heiraten von Angehörigen verschiedener Religionen. Die gesetzlichen Bestimmungen können allerdings nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die Eheschließung registriert wurde, was keine Pflicht ist.

In der Regierung von Bangladesch sind auch Angehörige religiöser Minderheiten vertreten (2012 waren 5 von 51 Ministern keine Muslime: 2 Buddhisten, 2 Hindus, 1 Christ). Auch in der höheren Verwaltung findet man Nichtmuslime. Allerdings gibt es keine offiziellen Statistiken, die darüber eine Aussage erlauben, inwieweit diese Minderheiten ihrem Anteil an der Bevölkerung gemäß repräsentiert sind.

Der Vested Property Act (Gesetz über rechtmäßigen Landbesitz), der bis 2001 in Kraft war, erlaubte der Regierung, Landbesitz von „Landesfeinden“ (in der Praxis waren das praktisch ausschließlich Hindus) zu enteignen. Dadurch kamen über die Jahre 2,6 Millionen acres (10.500 km²) in Regierungsbesitz. Die betroffenen Hindus versuchten auf dem Rechtsweg ihr Land zurückzugewinnen. Mit der Vested Properties Return (Amendment) Bill (Gesetz über die Rückgabe von rechtmäßigem Landbesitz) im Jahr 2011 wurde die Regierung verpflichtet, Listen über den eingezogenen Landbesitz zu veröffentlichen, anhand derer Ansprüche auf Rückgabe gestellt werden können.

Seit etwa 2013 sind islamistische Mordanschläge auf Säkularisten zu einem zunehmenden Problem geworden, das die Beachtung der Weltöffentlichkeit gefunden hat. Bei den Mordopfern handelte es sich in der Regel um Blogger in sozialen Netzwerken, Journalisten oder Buchautoren, die sich öffentlich zum Atheismus bekannt und diesen propagiert hatten. Die Opfer wurden typischerweise von einer Gruppe von islamischen Extremisten überfallen und in brutaler Weise mit Macheten vor den Augen ihrer Umgebung zu Tode gehackt. Zu den bekanntesten Opfern gehörte Avijit Roy (gest. 26. Februar 2015). Seit etwa 2015 gibt es auch verstärkt Angriffe auf Angehörige religiöser Minderheiten (Hindus, Christen Buddhisten).

Bangladesch bildete bis 1947 einen Teil Britisch-Indiens. Nach der Teilung des Landes in einen mehrheitlich hinduistischen, säkularen Staat (Indien) und einen muslimischen Staat (Pakistan) wurde im Zuge der Teilung Bengalens 1947 das ebenfalls überwiegend islamische Ostbengalen Pakistan (als Ost-Pakistan) zugeschlagen, von dem es geographisch durch Indien getrennt war. Trotz der gemeinsamen islamischen Religion trennten Westpakistan und Ostpakistan nicht nur sprachliche und kulturelle Verschiedenheiten. Der fruchtbare Osten erzielte mit seinen Jute- und Reisexporten Überschüsse, die fast ausschließlich dem Westteil zugutekamen, wo sie wiederum vorrangig für das Militär ausgegeben wurden. Insbesondere im pakistanisch-indischen Kaschmirkrieg im Jahr 1965 wurde deutlich, dass einerseits Westpakistan keinerlei Anstrengungen zur militärischen Sicherung Ostpakistans unternahm, andererseits die Kaschmirfrage in Ostpakistan kaum auf Interesse stieß. Zudem waren Bengalen sowohl im Militär als auch in der Staatsverwaltung stark unterrepräsentiert. Scheich Mujibur Rahman, der charismatische Führer der ostpakistanischen Awami-Liga, forderte deshalb weitgehende Autonomie für Bengalen (Ostpakistan). Nach dem Rücktritt von Präsident Muhammed Ayub Khan 1968 sah sein Nachfolger General Agha Muhammad Yahya Khan keine Alternative zur Ausschreibung der ersten freien Wahlen in Gesamtpakistan seit der Staatsgründung. Angesichts des Erdrutschsieges der Awami-Liga im Osten, der durch die Unzufriedenheit mit der Zentralregierung nach dem verheerenden Zyklon im November 1970 mit beeinflusst wurde, und der Bevölkerungsverhältnisse in beiden Landesteilen hätte dies zu einer Awami-Regierung für den Gesamtstaat führen müssen. Diese stieß in Westpakistan vor allem beim dortigen Wahlsieger Zulfikar Ali Bhutto und der pakistanischen Armee auf Widerstand. Sie entschlossen sich zu einer blutigen Unterdrückung der separatistischen Bestrebung, die vor allem auf eine Eliminierung der bengalischen Eliten hinauslief. Nur einen Tag nach der Machtübernahme der Armee proklamierte Mujibur Rahman die Unabhängigkeit des Landes. Eine endgültige Entscheidung konnte aber erst durch ein Eingreifen Indiens in Ostpakistan, das sich im Bangladesch-Krieg für die bengalische Seite starkgemacht hatte, herbeigeführt werden (3. bis 16. Dezember 1971). Am 16. Dezember 1971 erlangte Ostpakistan schließlich auch völkerrechtlich die Unabhängigkeit und gab sich den Namen Bangladesch. Nach Eintreffen aus pakistanischer Haft verkündete Rahman am 10. Januar 1972 in Dhaka vor einem Millionenpublikum den Bruch der früher staatlich vereinten Landesteile West- und Ostpakistan. Zwei Tage später stellte er eine Regierung vor, in der er die Funktion des Ministerpräsidenten ausübte. Nach Darstellung der Regierung von Bangladesch kostete der Unabhängigkeitskrieg drei Millionen Bangladescher das Leben und mehr als 20 Millionen Flüchtlinge flohen nach Indien. Viele Inder sehen die unermessliche Zahl an Flüchtlingen nach Nordostindien als eigentlichen Grund für das indische Eingreifen in den Konflikt. Ab dem Frühjahr 1972 wurde Bangladesch nach und nach von der Mehrheit der Staatengemeinschaft anerkannt; Pakistan erkannte das Land im Februar 1974 an.

Nach seiner Unabhängigkeit wurde Bangladesch eine parlamentarische Demokratie mit Mujibur Rahman als Premierminister. 1973 gewann die Awami-Liga die absolute Mehrheit. 1973, 1974 und Anfang 1975 traten landesweit Hungersnöte auf. Mujibur Rahman führte ein Ein-Parteien-Regime ein und benannte die Awami-Liga in Bangladesh Krishak Sramik Awami League (BAKSAL, „Awami-Liga der Arbeiter und Bauern von Bangladesch“) um. Am 15. August 1975 wurden Mujibur Rahman und ein Großteil seiner Familie bei einem Militärputsch umgebracht. In den nächsten drei Monaten folgten eine Reihe von Putschen und Gegenputschen, bis General Ziaur Rahman (auch Zia genannt) an die Macht kam. Er führte wieder ein Mehr-Parteien-System ein und gründete die BNP (Bangladesh Nationalist Party). Zia wurde 1981 von konkurrierenden Militärs umgebracht. 1982 kam General Hossain Mohammad Ershad bei einem unblutigen Staatsstreich an die Macht. Gegen das Kriegsrecht und gegen die von der Regierung verfolgte Islamisierung der Gesellschaft gab es zahlreiche Protestaktionen und Streiks. Zu sozialen Spannungen kam es auch mit den 500.000 in Bangladesch lebenden Biharis, die überwiegend in Lagern leben mussten. General Ershad versuchte mit der Privatisierung von Staatsbetrieben, Anreize für ausländische Investoren zu schaffen und die Arbeitslosigkeit von um die 30 Prozent zu senken. Er regierte bis zu einem Volksaufstand 1990.

Nach dem Volksaufstand 1990 kehrte Bangladesch zur parlamentarischen Demokratie zurück. In unregelmäßigen Abständen wechselten sich dabei Regierungen unter Führung der BNP und der Awami-Liga ab. Von 1991 bis 1996 und von 2001 bis 2006 Khaleda Zia (BNP), die Witwe Zias Premierministerin und von 1996 bis 2001 war Hasina Wajed (Awami-Liga), eine überlebende Tochter von Mujibur Rahman, Premierministerin. Seit der Wahl 2008 amtiert Hasina Wajed als Premierministerin.

Die Parlamentswahl Anfang 2007 konnte aufgrund massiver Unruhen nicht termingerecht abgehalten werden, so dass maßgeblich auch unter dem Druck des Militärs eine Übergangsregierung unter dem Ökonomen Fakhruddin Ahmed die Amtsgeschäfte übernahm. Diese Übergangsregierung führte verschiedene Reformen durch und versuchte die grassierende Korruption zu bekämpfen. Mehr als 100 Spitzenpolitiker wurden unter Korruptionsanklage gestellt. Auch Hasina Wajed und Khaleda Zia wurden zeitweilig verhaftet. Die Regierung verfolgte das Ziel, durch Strafandrohung diese beiden Politikerinnen zur Flucht ins Ausland zu veranlassen, und ihnen dann die Rückkehr nach Bangladesch zu verweigern. Die beiden blieben jedoch im Land und der Plan der Übergangsregierung, sich auf diese Weise der beiden führenden vermeintlich korrupten Spitzenpolitikerinnen zu entledigen, schlug fehl. Auch die meisten anderen Korruptionsanklagen verliefen ergebnislos im Sande. Auf dem Feld der Wirtschaftspolitik und der Reform staatlicher Institutionen (z. B. der zentralen Wahlkommission) agierte die Übergangsregierung dagegen relativ erfolgreich. Obwohl die Notstandsregierung in der Bevölkerung gewisse Popularität erlangen konnte, formierten sich im August 2007 Studentenproteste, die bald auf das ganze Land übergriffen. Ende August sah sich die Regierung daher gezwungen, eine Ausgangssperre zu verhängen. Neuwahlen wurden für Anfang 2008 ausgeschrieben.

Die Wahl 2008 wurde von der Awami-Liga unter Scheich Hasina Wajed deutlich gewonnen. Sie verfügte danach über mehr als dreiviertel der Sitze im Parlament. Die Wahl 2014 wurde von den meisten oppositionellen Parteien boykottiert und die Awami-Liga konnte ihren Wahlsieg wiederholen. Allerdings lag die Wahlbeteiligung aufgrund des Wahlboykotts der Opposition nur bei geschätzten 30 %. Die beiden großen politischen Lager (die regierende Awami-Liga auf der einen Seite und die Bangladesh Nationalist Party (BNP)) stehen sich seitdem unversöhnlich gegenüber. Die BNP fordert baldige Neuwahlen und ruft zu regelmäßigen Streikaktionen auf um diese zu erzwingen. Die Awami-Liga lehnt dies bisher ab. Das innenpolitische Klima wurde zudem durch die öffentlichkeitswirksamen Prozesse vor allem gegen die Führer der islamistischen Jamaat-e-Islami aufgrund von Kriegsverbrechen im Bangladesch-Krieg 1971 aufgeheizt. Im Rahmen der Prozesse wurden mehrere Todesurteile vollstreckt. Seit 2013 gibt es immer wieder islamistisch motivierte Morde an Säkularisten oder Bloggern mit säkularer Weltanschauung, die weltweite Beachtung gefunden haben.

Unter der Awami-Liga-Regierung seit 2008 kam es zu einer deutlichen Verbesserung und einer Intensivierung der gegenseitigen Beziehungen zum benachbarten Indien, was unter anderem in dem am 7. Mai 2015 endgültig ratifizierten Indisch-bangladeschischen Grenzvertrag resultierte.

Nach der Verfassung von 1972 (letztmals geändert 2004) ist Bangladesch eine Republik mit einem Einkammerparlament. Das Parlament Bangladeschs wird Jatiyo Sangshad (deutsch: „Nationalversammlung“) genannt und hat 350 Abgeordnete, von denen 300 direkt gewählt werden, 50 Sitze sind für Frauen reserviert. Das Parlament wird auf fünf Jahre nach dem Prinzip des Mehrheitswahlrechtes gewählt. Das allgemeine Wahlrecht gilt ab 18 Jahren.

Regierungschef des Landes ist der Premierminister, der vom Parlament gewählt wird. Der Präsident übernimmt als Staatsoberhaupt zeremonielle Aufgaben. Er wird ebenfalls vom Parlament auf fünf Jahre gewählt. Es ist eine einmalige Wiederwahl möglich.

Seit der Wiedereinführung der Demokratie 1990 besteht in Bangladesch praktisch ein Zweiparteiensystem. Das geltende relative Mehrheitswahlrecht nach britischem Vorbild begünstigt sehr stark größere Parteien. Auf der einen Seite steht die Bangladesh Nationalist Party, eine moderat islamische, konservative Partei, die von Khaleda Zia, der Witwe des Militärmachthabers Ziaur Rahmans (Präsident 1977–1981 und Parteigründer) geführt wird. Ihr steht die Awami-Liga gegenüber, die sich als sozialistisch-säkulare Partei versteht und deren Vorsitzende Scheich Hasina Wajed, eine Tochter des 1975 im Militärputsch ermordeten ersten Ministerpräsidenten und Parteigründers Mujibur Rahman, ist. Kleinere Parteien sind die Jatiya Party, sowie die islamistische Bangladesh Jamaat-e-Islami. Der Jamaat wurde allerdings im Jahr 2013 die Zulassung als politische Partei bei Parlamentswahlen entzogen. Daneben gibt es noch eine Reihe von kleinen linkssozialistischen, kommunistischen und islamistischen bzw. islamischen Parteigruppierungen.

Die Politik ist wesentlich auch von persönlichen Animositäten zwischen den beiden Parteiführerinnen Khaleda Zia und Hasina Wajed geprägt. Während der Regierungszeiten der jeweils anderen Partei übten sie sich häufig in Fundamentalopposition, beschuldigten die jeweils andere Partei des Wahlbetrugs und der Korruption und verweigerten sich einer konstruktiven Zusammenarbeit. Häufig kam es im Rahmen dieser Opposition zu Straßenunruhen, -blockaden und Generalstreiks, die das Land destabilisierten.

Da die Parlamentswahl 2014 durch die oppositionelle BNP boykottiert wurde, ist diese seither gar nicht im Parlament vertreten. Seither versucht die BNP immer wieder mit öffentlichen Protest- und Boykottaktionen sowie Demonstrationen die Regierung zur Ansetzung von vorzeitigen Neuwahlen zu bewegen. Dies wurde von der Awami-Liga-Regierung, die die Aktionen der Opposition als „Terrorismus“ bezeichnete, abgelehnt.

Bangladesch betreibt eine auf Ausgleich bedachte Außenpolitik. Der geographischen Lage, der Bedeutung ausländischer Entwicklungshilfe und den wirtschaftspolitischen Interessen des Landes entsprechend, verfolgt Bangladesch eine konstruktive Zusammenarbeit im regionalen Rahmen, innerhalb der islamischen Staatenwelt sowie mit westlichen Staaten. Da sich viele der drängenden Probleme des Landes (Wasserhaushalt, Energie, Zugang zu maritimen Ressourcen) nur mit den unmittelbaren und regionalen Nachbarn lösen lassen, spielen die Beziehungen zu Indien und zu Myanmar eine herausgehobene Rolle

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. Indien hat für das Entstehen des unabhängigen Bangladesch eine wichtige Rolle gespielt. Dennoch sind die Beziehungen nicht ohne Probleme. Indien umschließt Bangladesch geographisch fast völlig und hat entscheidenden Einfluss auf wichtige Faktoren, die das künftige Schicksal Bangladeschs bestimmen. So kontrolliert Indien die Oberläufe aller wichtigen Flüsse, die Bangladesch durchqueren. Die Ausbeutung der in der Bucht von Bengalen vermuteten Gasvorkommen ist auch von einer Einigung mit Indien über den Grenzverlauf abhängig. Eine Reihe weiterer schwieriger Fragen wie Transitrechte, illegaler Grenzübertritt und Migration, Wasserverteilung, Maßnahmen gegen den Terrorismus und Schmuggel werden in regelmäßigen Regierungsgesprächen erörtert. Seit dem Ende der Kolonialzeit gestalteten rund 200 Enklaven die Grenzlinie höchst komplex. Indien baute ab 1993 ein 3200 Kilometer langes Bauwerk zur Befestigung der Haupt-Grenzlinie. Ab 2011 nahmen Bangladesch und Indien ein weiteres Mal Verhandlungen zum Austausch von Enklaven auf. Am 7. Mai 2015 wurde ein Grenzvertrag unterzeichnet, demzufolge Bangladesch 111 indische Enklaven erhielt und Indien im Gegenzug 52 bangladeschische auf seinem Gebiet. Damit wurde eine geregelte Grenze hergestellt. 53.000 Bewohner der betroffenen Gebiete konnten entscheiden, welchem der zwei Staaten sie angehören wollten.

Die Beziehungen zu China sind gut und vor allem durch das Engagement der chinesischen Regierung und chinesischer Unternehmen beim Ausbau der Infrastruktur in Bangladesch gekennzeichnet. China ist der nach Indien zweitgrößte Handelspartner und der wichtigste Lieferant von Militärgütern. Ein besonderes Verhältnis besteht zu den arabischen Golfstaaten, in denen mehr als die Hälfte der über 7 Millionen bangladeschischen Gastarbeiter tätig sind. Deren Überweisungen sind nach den Exporterlösen der Textilbranche die wichtigste Devisenquelle für Bangladesch. Bangladesch ist zudem Gründungsmitglied der SAARC (Südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation).

Das öffentliche Bildungswesen Bangladeschs folgt dem britischen Modell, das in England 1947 eingeführt wurde. Es besteht eine offizielle fünfjährige Schulpflicht, und der Besuch öffentlicher Schulen ist kostenlos. Allerdings verlassen viele Schüler die Schule ohne Abschluss. Die Zahl der Schüler in der Sekundarstufe sinkt daher, der Anteil der Mädchen ist in den höheren Klassen sehr viel geringer als der der Jungen. Daher wird für Mädchen ab der 6. Klasse ein Teil der monatlichen Kosten vom Staat übernommen. 2013 waren 42,3 % aller Bangladescher über 15 Jahre Analphabeten. Bei den Frauen lag die Quote bei 46,6 %, unter den Männern konnten 38 % nicht lesen und schreiben.

Das staatliche Bildungssystem umfasst vier Hauptstufen: Auf die fünfjährige Grundschule folgt die dreijährige Mittelschule von der sechsten bis zur achten Klasse. Danach kommt die zweijährige Ausbildung an einer High School, die mit einer Higher Secondary School, HSC Prüfung abgeschlossen wird. Der erfolgreiche Abschluss der Higher Secondary School berechtigt zum Besuch einer staatlichen Hochschule oder Universität. In Bangladesch gibt es über 105 anerkannte staatliche und private Universitäten. Ein Bachelor-Studium dauert vier Jahre und ein Master-Studium sechs Jahre. Danach besteht auch die Möglichkeit, zu promovieren.

Neben den staatlichen Schulen stellen Tausende von Madaris oder Koranschulen eine wichtige Stütze des Bildungswesens dar. Sie bieten in der Regel auch Kindern aus armen Familien, denen der Besuch einer staatlichen Bildungseinrichtung nicht möglich wäre, eine kostenlose Grundbildung.

Die weibliche Lebenserwartung bei der Geburt betrug 2014 72,6 Jahre und die männliche 68,8. Ein hoher Anteil der Kleinkinder (2011: 36,8 %) in Bangladesch ist untergewichtig. Die HIV-Infektionsrate ist niedrig. Die Kindersterblichkeit konnte stark gesenkt werden. 1979 starben 21 Prozent der Kinder vor ihrem 5. Geburtstag, im Jahr 2014 waren es nur noch 4,6 Prozent.

Insgesamt verfügen 84 % der Einwohner über Zugang zu Trinkwasser (Stand: 2014). Jedoch hat nur etwa jeder zweite (54 %) Zugang zu sanitären Einrichtungen (Stand: 2014).

Die Streitkräfte Bangladeschs umfassen rund 450.000 Soldaten. Im August 2015 waren 9.432 Angehörige der bangladeschischen Streit- und Polizeikräfte im Einsatz als Friedenstruppen der Vereinten Nationen (davon 8135 Soldaten, 74 Militärberater und 1223 Polizisten), damit rangierte Bangladesch an erster Stelle.

Die eingesetzten Soldaten gelten weitgehend als diszipliniert und zuverlässig, mehrmals wurde militärisches Führungspersonal aus Bangladesch zu Kommandeuren von Friedensmissionen ernannt. Bangladesch bezieht jährlich 200 Millionen US-Dollar an Rekompensation für diese Einsätze (Stand 2006), dies stellt eine wichtige Einkommensquelle für das Land und die Streitkräfte dar. Weiterhin gilt das daraus entstehende Interesse der Streitkräfte Bangladeschs an einer guten Beziehung zur UN als ein innenpolitisch wichtiger stabilisierender Faktor.

Bangladesch ist in acht Verwaltungseinheiten (Divisions), die wiederum in 64 Bezirke (Districts) untergliedert sind, aufgeteilt.

Die Divisions sind:

Die Hauptstadt Dhaka, vor Chittagong und Khulna die größte Stadt des Landes, hatte bei der Volkszählung am 22. Januar 2001 in der eigentlichen Stadt 5.378.023 Einwohner (9.912.908 in der Agglomeration). Im Jahre 2010 wird die Zahl der Bewohner auf etwa 15 Millionen geschätzt. Fast die Hälfte von ihnen lebt in Elendsvierteln. Dhaka gehört als eine der am schnellsten wachsenden Städte weltweit zu den Megastädten.

Die größten Städte sind (Volkszählung 2001):

Bangladeschs Wirtschaft ist, wie in vielen anderen Entwicklungsländern, in den letzten Jahren auf solidem Wachstumskurs. In der Dekade 2005–2014 bewegte sich das Wirtschaftswachstum bei durchschnittlich etwa 5,6 % jährlich. Die noch höheren Wachstumsraten des benachbarten Indien oder gar der Volksrepublik China hat Bangladesch allerdings bisher nicht erreicht. 2011 proklamierte die bangladeschische Regierung das Ziel, das Land bis zum Jahr 2021 in ein Land mit mittlerem Einkommen (Middle Income Country) zu transformieren. Dafür visierte die Regierung Wirtschaftswachstumsraten von 7 bis 8 % in den Jahren 2012 bis 2015 an. Als wesentliche Wachstumshemmnisse werden mangelnde politische Stabilität (vor allem in der Vergangenheit), die ungenügende Infrastruktur in jeder Hinsicht (Straßen, Schienenverkehr, Hafenanlagen, Elektrizität, Internet) sowie eine ineffiziente Bürokratie angesehen. Zu letzterem zählt auch die weit verbreitete Korruption und Vetternwirtschaft in Politik und Administration. In die Bildung müsste nach Ansicht von Wirtschaftsexperten auch deutlich mehr als bisher investiert werden.

Nach wie vor ist die Bedeutung der Landwirtschaft sehr groß; 56 % aller Erwerbstätigen arbeiten im Agrarbereich. Dessen Beitrag zum BIP beläuft sich nur auf 23 %, während die Industrie 25 % und der Dienstleistungssektor 52 % erwirtschaften.

Die Hauptprodukte der Landwirtschaft sind Reis und Jute. Von wachsender Bedeutung sind Weizen, Mais und Gemüse. Weitere Produkte sind Zuckerrohr, Holz und Tee. Jute war ein bedeutendes Exportprodukt, doch sie wird als Verpackungsmaterial zunehmend von Kunststoffen verdrängt.

An eigenen fossilen Energieträgern besitzt Bangladesch Erdgas und Kohle, die hauptsächlich im Nordosten des Landes für den Eigenbedarf gefördert werden.

Die Industrie in Bangladesch erzeugt Textilien, Jute und Juteprodukte, Leder, Lederprodukte und Keramik. Das Land wurde zum zweitgrößten Textilproduzenten der Welt (siehe Textilindustrie in Bangladesch). Außerdem gibt es ein Stahlwerk, Werften und Chemieunternehmen sowie Pharmaunternehmen.

Die Abwrackwerften bei Chittagong sind in der Schiffsverschrottung tätig.

Die international operierende Fluggesellschaft Biman Bangladesh Airlines gehört zu 100 % dem Staat.

Mit einem BIP pro Kopf von etwa 460 US-Dollar im Jahr 2007 gehört Bangladesch zu den ärmsten Ländern der Erde. Bangladesch nimmt den 142. Platz von 187 Ländern beim Human Development Index ein.

Ein großes Problem des Staates ist der hohe Grad an Korruption. Bangladesch liegt auf Platz 145 von 174 im Korruptionswahrnehmungsindex 2014, der von Transparency International veröffentlicht wird.

Im Jahr 2013 wurden für 32,94 Milliarden US-Dollar Waren importiert und für 26,91 Milliarden US-Dollar exportiert, so dass die Außenhandelsbilanz einen negativen Saldo von 6,03 Milliarden US-Dollar aufwies. Hauptexportgut sind Textilien, die hauptsächlich im Auftrag von ausländischen Unternehmen (hauptsächlich aus Deutschland und den Vereinigten Staaten) produziert werden.

Der Staatshaushalt umfasste 2013 Ausgaben von umgerechnet 24 Mrd. US-Dollar; dem standen Einnahmen von umgerechnet 17,2 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 4,9 % des BIP. Die Staatsverschuldung betrug 30,9 % des BIP.

Die Staatsausgaben verteilten sich auf die einzelnen Ressorts wie folgt (in % des BIP):

Die Infrastruktur Bangladeschs ist in einem schlechten Zustand, unter anderem durch häufige und starke Überschwemmungen während der Monsunzeit. Das Straßennetz hat eine Länge von 21.269 Kilometern, davon sind nur ca. 5 Prozent (1063 Kilometer) befestigt. (siehe dazu auch Liste von Nationalstraßen in Bangladesch) Das Schienennetz des Staates umfasst 2622 Kilometer (Stand: 2008). Es gibt drei internationale Flughäfen (Dhaka, Chittagong und Sylhet), mehrere Inlandsflughäfen (siehe: Liste der Flughäfen in Bangladesch) sowie zwei Seehäfen (Chittagong, Mongla). Die staatliche Bahngesellschaft Bangladesh Railway betreibt ein Schienennetz von rund 2650 km Länge.

Die bengalische Literatur ist etwa 1000 Jahre alt und erreichte im Mogulreich eine Blüte. In moderner Zeit wurde sie durch die Arbeiten von Michael Madhusudan Dutt, Rabindranath Thakur, Kazi Ahdul Wadud, Kankim Chandra Chattopadhyai, Mir Mosharraf Hossain und den rebellischen Poeten Kazi Nazrul Islam, der 3000 Lieder dichtete, international bekannt. Die strengen lyrischen Anekdoten des Dichters Jasimuddin hielten durch ihre Beschreibungen des harten Lebens auf dem Lande die Verbindung zu den geplagten Massen aufrecht. Die zeitgenössische bengalische Literatur erhielt kreative Impulse von einer neuen Generation von Schriftstellern wie den Lyriker Shamsur Rahman, der 60 Gedichtbände verfasste, Humayun Ahmed und Begum Sufia Kamal. Die pulsierende bengalische Literaturszene experimentiert mit sozialem und kritischen Realismus.

Als Bewohner eines Landes mit starken Regenfällen, mächtigen Flüssen und üppigem Grün haben die Bangladescher eine starke Verbindung zur Natur. Ihre Musik ist emotional, ekstatisch und romantisch, für jede Gelegenheit, jede Stimmung und Jahreszeit gibt es ein eigenes Lied. Moderne bengalische Musik stammt von zwei unterschiedlichen Schulen. Die erste, eine Mischung von Ost und West, wurde von Rabindranath Thakur initiiert, die zweite von Kazi Nazrul Islam angeführt. Die Musik spielt auch im Leben der Menschen in Bangladesch eine große Rolle, im Grunde gibt es kein Haus, in dem nicht ein Lied erklingt.

Die Filmindustrie Bangladeschs hat ihr Zentrum in der Hauptstadt Dhaka. Vor der Teilung Indiens im Jahre 1947 wurden Filme in bengalischer Sprache meist in Kalkutta (Kolkata) produziert. Der größte Teil der bangladeschischen Filmproduktion sind Unterhaltungsfilme im typischen südasiatischen Stil mit Tanz- und Gesangseinlagen. Zu den von Kritikern meistbeachteten Filmemachern gehören Zahir Raihan, Alamgir Kabir, Humayun Ahmed, Tanvir Mokammel und Tareque Masud. Seit 2003 reicht das Land Filme für die Wahl zum Oscar für den besten fremdsprachigen Film ein.

Bangladesch führt eine typische südasiatische Küche. Es werden hauptsächlich Reisgerichte aufgetischt, die mit einer gewissen Schärfe aufwarten. Oftmals werden Gerichte mit Fleisch, Huhn oder Fisch zubereitet, aber auch mit Gemüsen. Ebenso häufig sind Reisgerichte in Verbindung mit Meeresfrüchten, insbesondere mit Krabben. Süßigkeiten werden oft konsumiert, wobei die Zutaten und die Geschmacksrichtung stark variieren können. Ebenfalls häufig gibt es Süßspeisen auf Milchbasis, zum Beispiel Sandesh oder auch Pithas. Als Getränk erhält man in der Regel zum Beispiel Tee oder Lassi. Daneben besteht eine große Zahl weiterer Milch- und Fruchtsaftgetränke.

Die religiösen Feiertage folgen dem islamischen Mondkalender. Sie verschieben sich daher im Vergleich zum gregorianischen Kalender jedes Jahr um etwa elf Tage zurück.

Eid ul-Adha

Eid-ul-Fitr

Eid-e-Milad-un-Nabi

Ashura

Shab-e-Miraj

47 asiatische Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen:
Afghanistan | Ägypten1 | Armenien | Aserbaidschan | Bahrain | Bangladesch | Bhutan | Brunei | China, Volksrepublik | Georgien | Indien | Indonesien2 | Irak | Iran | Israel | Japan | Jemen | Jordanien | Kambodscha | Kasachstan3 | Katar | Kirgisistan | Kuwait | Laos | Libanon | Malaysia | Malediven | Mongolei | Myanmar | Nepal | Nordkorea | Oman | Osttimor | Pakistan | Philippinen | Russland3 | Saudi-Arabien | Singapur | Sri Lanka | Südkorea | Syrien | Tadschikistan | Thailand | Türkei3 | Turkmenistan | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate | Vietnam | Zypern, Republik

Abhängige Gebiete:
Akrotiri und Dekelia (Britisches Überseegebiet auf Zypern) | Britisches Territorium im Indischen Ozean (Britisches Überseegebiet) | Hongkong (SVZ der VR China) | Kokosinseln (Australisches Außengebiet) | Macau (SVZ der VR China) | Weihnachtsinsel (Australisches Außengebiet) | Palästinensische Autonomiegebiete (Gebiete im Westjordanland und der Gazastreifen)

Umstrittene Gebiete:
Abchasien | Bergkarabach, Republik | China, Republik (Taiwan) | Südossetien | Palästina, Staat | Türkische Republik Nordzypern

1 Liegt größtenteils in Afrika.  2 Liegt zum Teil auch in Ozeanien.  3 Liegt zum Teil auch in Europa.

Antigua und Barbuda | Australien | Bahamas | Bangladesch | Barbados | Belize | Botswana | Brunei | Dominica | Fidschi | Ghana | Grenada | Guyana | Indien | Jamaika | Kamerun | Kanada | Kenia | Kiribati | Lesotho | Malawi | Malaysia | Malediven | Malta | Mauritius | Mosambik | Namibia | Nauru | Neuseeland | Nigeria | Pakistan | Papua-Neuguinea | Ruanda | Salomonen | Sambia | Samoa | Seychellen | Sierra Leone | Singapur | Sri Lanka | St. Kitts und Nevis | St. Lucia | St. Vincent und die Grenadinen | Südafrika | Swasiland | Tansania | Tonga | Trinidad und Tobago | Tuvalu | Uganda | Vanuatu | Vereinigtes Königreich | Zypern

Afghanistan | Ägypten | Albanien | Algerien | Aserbaidschan | Bahrain | Bangladesch | Benin | Brunei | Burkina Faso | Dschibuti | Elfenbeinküste | Gabun | Gambia | Guinea | Guinea-Bissau | Guyana | Indonesien | Iran | Irak | Jemen | Jordanien | Kamerun | Kasachstan | Katar | Kirgisistan | Komoren | Kuwait | Libanon | Libyen | Malaysia | Malediven | Mali | Marokko | Mauretanien | Mosambik | Niger | Nigeria | Oman | Pakistan | Palästina | Saudi-Arabien | Senegal | Sierra Leone | Somalia | Sudan | Suriname | Syrien | Tadschikistan | Togo | Tschad | Tunesien | Türkei | Turkmenistan | Uganda | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate 

Ägypten | Bangladesch | Indonesien | Iran | Malaysia | Nigeria | Pakistan | Türkei

Afghanistan | Bangladesch | Bhutan | Indien | Malediven | Nepal | Pakistan | Sri Lanka

Koordinaten:

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